Aktuell

summ! Imkern mit Mehrwert bei in.betrieb

Am Mittwoch, 21.12.2016, war der Imker-Pate Martin Stock zu Besuch bei den in.betrieb-Bienen. Michael Huber bedankte sich herzlich bei ihm für sein großes Engagement und übergab ein kleines Präsent.

Seit Ende April 2016 unterstützt er Sarah Alt und Bettina Dittmar tatkräftig beim Bienenprojekt der in.betrieb gGmbH und gibt ihnen gerne sein Wissen weiter. Zwei Bienenvölker werden seitdem gehegt und gepflegt, so dass bereits der erste Honig erzeugt werden konnte.

Weihnachtsvorleseaktion mit Dr. Engelbert Günster

Am Montag, 12.12.2016, besuchte Dr. Engelbert Günster, Präsident der IHK für Rheinhessen, die in.betrieb gGmbH, um die alljährliche Tradition der Weihnachtsvorleseaktion fortzuführen.

Zusammen mit Michael Huber und einem Mitarbeiter der in.betrieb gGmbH las er den Beschäftigten verschiedene Weihnachtsgeschichten vor, die auch die ein oder andere Lebensweisheit beinhalteten. Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Günster für sein Engagement und freuen uns schon jetzt auf die kommende Weihnachtsvorleseaktion!

Mainz liest bunt bei in.betrieb

Am Freitag, 18.11.2016, las der Ortsvorsteher von Hechtsheim Herr Franz Jung zusammen mit einem Mitarbeiter der in.betrieb gGmbH und Reinhild Mayr „Der alte König in seinem Exil“ von Arno Geiger.

Die Vorlese-Aktion fand im Rahmen von „Mainz liest bunt“ statt, das alljährlich zum bundesweiten Vorlesetag von der Stadt Mainz ausgerichtet wird. In diesem Jahr wurden „Geschichten über Heimat“ als Motto gesetzt. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und hoffen, die Lesung hat allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Freude bereitet!

Aus WFB wird in.betrieb

Am Montag, 14.11.2016 um 14 Uhr, verkündete die WFB Fertigung & Service Mainz gGmbH im Rahmen einer bunten Feier ihren neuen Unternehmensnamen: in.betrieb.

"Wir verabschieden uns von einem Unternehmensnamen, der nicht mehr zeitgemäß ist", erklärt Geschäftsführer Michael Huber den Wechsel. "Die WFB ist schon lange nicht mehr nur Werkstatt im ursprünglichen Sinn." Außerdem empfänden immer mehr Menschen den Begriff als negativ und stigmatisierend.

Unter dem Dach des Sozialunternehmens finden sich heute weit mehr Bereiche als die "Werkstatt", in der Menschen mit Behinderung Dienstleistungen für Unternehmen erbringen. Eine Förderstätte für schwerst-mehrfachbehinderte Menschen, das größte ambulante Wohnangebot für geistig behinderte Menschen in der Region, die Beratungsstelle zu Sexualität und Behinderung "Liebelle" sowie zwei integrative Kindertagesstätten sind hinzugekommen. Inhaltlich steht das Unternehmen für Bildung, Qualifizierung und Beratung.

Die Namensänderung ist Bestandteil eines langen strategischen Prozesses, mit dem die WFB auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen reagiert. Der neue Name verdeutliche, dass das Sozialunternehmen auch in den kommenden Jahren die richtigen Antworten für Menschen mit geistiger Behinderung hat, neue Konzepte entwickeln und die Qualität seiner Arbeit immer stärker herausstellen wird, so Huber. Auch die Unternehmenstochter Tagesförderstätte, die WFB Betreuungs-gGmbH, soll im kommenden Jahr einen neuen Namen finden.

Der Name in.betrieb wurde in einem internen Wettbewerb ermittelt und sorgfältig auf Akzeptanz innerhalb und außerhalb der WFB geprüft, bevor der Aufsichtsrat im Frühjahr dieses Jahres grünes Licht für den Wechsel gab.

Das "in" von in.betrieb steht für Inklusion, Integration und Innovation und greift gleichzeitig das Umgangssprachliche "in sein" im Sinne von "modern sein" auf. Es betont zudem, dass alle dazugehören - sowohl bei in.betrieb als auch in der Gesellschaft.

Das Wort "betrieb" fungiert als Oberbegriff für alle Unternehmensbereiche und greift gleichzeitig die Betriebsamkeit, die Leistungsfähigkeit und die Innovationskraft der ehemaligen WFB auf.

Erster Infotag "Berufliche Perspektiven" in der WFB Nieder-Olm

Am Donnerstag, 29.09.2016, lädt die WFB zum ersten Mal zu einem besonderen Tag der offenen Tür 2016 ein: Berufliche Perspektiven speziell für Schüler/innen, Angehörige und Lehrer/innen werden dabei von 13.00 - 17.00 Uhr in der WFB Nieder-Olm vorgestellt.

Das Programm sieht Fachvorträge und Infopoints rund um Bildungs-, Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote für Beschäftigte der WFB vor. Außerdem kann den Mitarbeiter/innen bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut, Arbeitsbegleitende Angebote und die einzelnen Bereiche der Werkstatt kennengelernt werden.

Jutta Keller von der Bundesagentur für Arbeit, Christiane Dauberschmidt (ZSL) vom Projekt "Übergang Schule-Beruf", Kolleg/innen aus den Fachbereichen, dem Bereich Bildung und Gesundheit sowie dem Sozialdienst stehen Ihnen außerdem als kompetente Ansprechpartner/innen zur Verfügung.

Bei Interesse senden Sie uns gerne den untenstehenden Anmeldebogen bitte bis zum 26.09.2016 ausgefüllt zurück. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

WFB und Mainzer Altenheim schließen Dreijahresvertrag über Wäschepflege ab

Am Dienstag, 02.08.2016, unterzeichneten Michael Huber, Geschäftsführer der WFB gGmbH, und Oliver Backhaus, Geschäftsführer der Mainzer Alten- und Wohnheime gGmbH, einen Dienstleistungsvertrag über drei Jahre. Beschäftigte der WFB versorgen die Senior/innen dann seit mehr als 15 Jahren mit frischer Wäsche.

Arbeitsplätze gesichert
Mit einem jährlichen Umsatz von circa 230.000 Euro ist das Altenheim der größte Kunde der WFB-Wäscherei, die insgesamt einen Tagesausstoß von 1,2 Tonnen Wäsche hat. Zurzeit sind in der mit modernster Technik ausgestatteten Wäscherei in Nieder-Olm 27 Menschen mit Behinderung beschäftigt. Weitere fünf arbeiten direkt im Mainzer Altenwohnheim. Die Wäschestücke werden nicht nur professionell gereinigt, sondern auch individuell für die Bewohner/innen sortiert und schrankfertig zusammengelegt.

Kurt Merkator, Sozialdezernent der Stadt Mainz, freut sich über die weitergehende Kooperation. „Trotz der teils besseren Preise auf dem freien Markt, konnten wir am Ende eine Regelung finden, die erfreulicherweise zur Fortführung des Dienstleistungsvertrages führt.“ Auch Michael Huber betont, dass der Dreijahresvertrag mehrere Facetten in sich birgt. „Mit insgesamt knapp 700.000 Euro Umsatz gibt uns die Fortsetzung der Zusammenarbeit in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation der WFB Stabilität und den Beschäftigten gesicherte Arbeitsplätze. Mit der Arbeit der Menschen mit Behinderung in den Außenarbeitsgruppen schwingt zudem eine politische Botschaft mit.“ So erfahren sie im ersten Arbeitsmarkt Wertschätzung und bringen ihre Persönlichkeitsentwicklung voran.

Oliver Backhaus unterstreicht die Qualität der Arbeit mit ihren vielschichtigen Anforderungen, insbesondere bei der manuellen Sortierung der Kleidungs- und Wäschestücke. Diese wie auch die räumliche Nähe zu Nieder-Olm und vor allem der persönliche Bezug durch seine 20-jährige Tätigkeit beim Deutschen Roten Kreuz im Zusammenhang mit Menschen mit Behinderung gaben den Ausschlag für die Vertragsverlängerung. „Ich freue mich, wenn sich dadurch auch andere Unternehmen berufen fühlen, ihr soziales Engagement für Menschen mit Behinderung einzubringen.“

Beate Weber-Müller, Standortleiterin Nieder-Olm, sagt, „unsere Beschäftigten sind mit viel Herzblut bei der Sache. Bei Problemen wird alles zur Lösungsfindung getan. Es ist über die Jahre einfach eine besondere Verbindung gewachsen.“

Der neue Vertrag tritt zum 01.01.2017 in Kraft und folgt auf den dann auslaufenden bisherigen Fünfjahresvertrag.