Aktuell

Helga Lerch zu Besuch in der WFB

Am Montag, 11.07.2016, besuchte Helga Lerch, Mitglied des Landtages RLP die WFB zum gemeinsamen Kennenlernen. Bei einem Rundgang erhielt Frau Lerch Einblick in die Tagesförderstätte, die Kita Rheinlinge und Dokumentenarchivierung. Im Anschluss erfolgte ein Austausch zu aktuellen Themen und Herausforderungen der WFB.

 

Interhyp spendet 1.000 Euro für die WFB

Nicole Hasslöcher von der Interhyp AG aus Mannheim überreichte am Freitag, 24.06.2016, einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an die Werkstätten für behinderte Menschen Mainz gemeinnützige GmbH.
Die Spende nahmen Michael Huber, Geschäftsführer der WFB, und Andreas Prokschy, Standortleitung Nieder-Olm, in Scheckform entgegen.

Der Finanzdienstleister Interhyp AG spendet jährlich 1.000 Euro für ein Unternehmen, das von seinen eigenen Mitarbeiter/innen vorgeschlagen wird. In diesem Jahr konnte sich die WFB über das Geld freuen. „Oft spenden Unternehmen im Rahmen ihres sozialen Engagements für kleinere Initiativen, aber auch große Unternehmen wie wir haben großen Bedarf an finanzieller Unterstützung“, sagt Michael Huber.

MUMM! stellt Projekte in der WFB vor

Am Donnerstag, 23.06.2016, stellte Ehrenamt MUMM! realisierte Projekte in der WFB Mainz der Öffentlichkeit vor. Dabei wurde die neu gestrichene Turnhalle begutachtet, für deren neue Farbe Schläger Personalservice sorgte. Außerdem wurde der gerade überreichte "Garten der Sinne" mit ersten Bepflanzungen eingeweiht. An der Konzeption und dem Bau des Gartentischs waren drei Firmen beteiligt: BIERBAUM.AICHELE Landschaftsarchitekten, Flörchinger Landschafts- & Gartenbau sowie die Tischlerei Ratheiser & Röllecke. Die Konstruktion ist so angelegt, dass Rollstuhlfahrer/innen den Tisch unterfahren und fleißig selbst gärtnern können.

Absolvent/innen des Lehrgangs „Praktiker/in in sozialen Einrichtungen“ erhalten ihre Abschluss-Zertifikate

Am Dienstag, 14.06.2016, absolvierten sechs Teilnehmer/innen des ersten von der WFB Mainz entwickelten Lehrgangs „Praktiker/in in sozialen Einrichtungen“ für Menschen mit geistiger Behinderung ihre Prüfung. Im Anschluss erhielten sie im Rahmen einer Abschlussfeier ihre Zertifikate.

Sieben Frauen und Männer hatten vor acht Monaten begonnen, sich mit zwei Tagen theoretischem Unterricht und drei Tagen praktischer Mitarbeit in Kindertagesstätten auf eine Anstellung im ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten. Der Lehrgang endete nun mit einer Abschlusspräsentation zu praxisorientierten Aufgaben des Berufsalltags, die von der IHK abgenommen wurde. Alle sechs der verbliebenden Teilnehmer/innen absolvierten diese Herausforderung selbstbewusst und mit großem Erfolg. Im Rahmen einer kleinen Feier erhielten sie daraufhin ihre Zertifikate. Zu den geladenen Gästen zählten Susanne Skoluda vom Bildungsministerium, Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen und Viktor Wilpert Piel von der IHK für Rheinhessen. Sie überbrachten den stolzen Absolvent/innen ihre Glückwünsche.

Ziel: Allgemeiner Arbeitsmarkt
Der von der WFB gemeinsam mit der IHK für Rheinhessen entwickelte Lehrgang ist auf den Einsatz der Absolvent/innen im allgemeinen Arbeitsmarkt ausgerichtet. Er stellt damit eine zeitgemäße Qualifizierung von Menschen mit Behinderung dar. Deren Weg soll verstärkt aus der Werkstatt hinaus in die reguläre Arbeitswelt führen. Die Absolvent/innen haben die Möglichkeit, einen Berufswunsch zu verwirklichen und können gleichzeitig dazu beitragen, den Arbeitskräftemangel im sozialen Bereich zu mildern. „Die IHK-Zertifikate sind in der Arbeitswelt bestens bekannt und helfen den Teilnehmer/innen im bevorstehenden Bewerbungsprozess“, sagt Viktor Wilpert Piel.

Die Qualifizierung bereitet vor allem auf die Einsatzgebiete in Kitas und in Alteneinrichtungen vor. Sie ist ideal geeignet für eine Anstellung im Rahmen des Budgets für Arbeit. Eine solche Stelle will die WFB selbst in ihrer Kita schaffen. Zwei weitere Absolvent/innen haben Aussichten auf die Übernahme in ihrer Ausbildungseinrichtung. Des Weiteren soll das Praxistraining mit IHK-Zertifikat zukünftig Menschen mit Unterstützungsbedarf auch außerhalb der WFB offenstehen, die ihre Perspektive in einer Tätigkeit im sozialen Bereich sehen. „Zur Realisierung dieser Ziele bedarf es weiterhin Unterstützung der öffentlichen Institutionen“, sagt Michael Huber, Geschäftsführer der WFB.
Qualifizierung „Praktiker/in in sozialen Einrichtungen“

Der Qualifizierungslehrgang ist dual angelegt und dauert acht Monate. Er gliedert sich in wöchentlich zwei Tage theoretischen Unterricht in der WFB und drei Tage Praxisarbeit in Partner-Kitas.

Das Curriculum ist modular aufgebaut und vermittelt folgende Inhalte:
- Allgemeine Grundlagen des Berufsfelds und des Arbeitens in sozialen Einrichtungen
- Training sozialer Kompetenzen
- Arbeitssicherheit, gesundheitsbewusstes und nachhaltiges Arbeiten
- Hauswirtschaft in sozialen Einrichtungen
- Pädagogische Grundlagen und Aufgaben in der Arbeit mit Kindern bzw. älteren Menschen
- Praxisbezug: Unterstützung der Fachkräfte vor Ort, Beschäftigung und Mobilisation von Kindern bzw. von älteren  Menschen

Den Unterricht übernehmen Fachkräfte der WFB aus den verschiedensten Professionen. Neben Küchen- und Kitaleiter/innen gehören z.B. Hygiene- und Sicherheitsbeauftragte zu den Ausbilder/innen. Zudem leistet das Personal der WFB sozialpädagogische Begleitung während der gesamten Zeit.

Kita-Kinder beziehen ihr neues Domizil

Am Freitag, 13.5.2016 wurde die neu erbaute integrative Kindertagesstätte der WFB gGmbH in Nieder-Olm offiziell eröffnet.

Die Kita „Selzlinge“ ist nach den „Rheinlingen“ in Mainz die zweite Kita unter der Trägerschaft der WFB und folgt wie diese einem in der Region einzigartigen Konzept: Beide Kitas befinden sich auf dem Gelände der Werkstätten und fördern aktiv die Begegnung mit behinderten Menschen aller Altersgruppen. Die Eröffnung der Nieder-Olmer Kita signalisiert für die WFB zugleich den erfolgreichen Aufbau ihres neuen Geschäftsfelds in der Kinder- und Jugendhilfe.

Ein Wasserschaden hatte im vergangenen Jahr am bereits weit fortgeschrittenen Neubau erhebliche Umbauarbeiten erforderlich gemacht, so dass die Kita zunächst in Räume der nebenan gelegenen Werkstatt ausweichen musste – mit der Folge, dass sich weit mehr Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten ergaben als erwartet.

Von Anfang an waren die 10 Plätze für Kinder mit Behinderungen belegt, während vor allem Ü3-Plätze sich nach und nach füllen, was den großen Bedarf an integrativen Plätzen im Kreis deutlich macht. Stadtbürgermeister Dieter Kuhl hob die große Vielfalt an Trägern bei den mittlerweile 8 Kitas in Nieder-Olm hervor. Die 40.000 Euro für die Anbindungsstraße zu den Selzlingen habe die Stadt gerne übernommen. Die Gesamtbaukosten für die Kita lagen mit knapp 1,6 Mio. Euro um 8% über der Kalkulation. Fördermittel kamen vom Land in Höhe von rund 546.800 Euro, vom Kreis in Höhe von 142.000 Euro und von der Kommune in Höhe von 52.000 Euro.

Neben den vielen Geschenken, die Bereichsleiterin Gihan Trenner und Kita-Leiterin Ann Kathrin Schwiegers entgegennahmen, freute sich die WFB besonders über großzügige Spenden und das dauerhafte Engagement des benachbarten Medizinprodukteherstellers Tracoe Medical GmbH. Geschäftsführer Stephan Köhler überbrachte die gute Nachricht, die Energiekosten der Kita jährlich bis zur Höhe von 5.000 Euro zu übernehmen. Die Stiftung Herzenssache des SWR unterstützt beide WFB-Kitas mit insgesamt 37.000 Euro. 5.000 Euro Starthilfe kamen vom hauseigenen Förderverein, die La Siesta GmbH aus Jugenheim stiftete Hängematten, und die Landfrauen Nieder-Olm spendeten 250 Euro für Bücher. Die am Bau beteiligte Zimmerei Felix Harth schließlich übergab 5.000 Euro an die Stiftung Tausendgut, mit der die WFB Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt.

Mitarbeiter/innen von Scotts Celaflor sorgen für neue Begrünung in der WFB

Am Dienstag, 24.05.2016, haben Mitarbeiter/innen der Firma Scotts Celaflor GmbH aus Mainz, einem Anbieter von Produkten zum Pflanzenschutz- sowie zur Unkraut- und Ungezieferbekämpfung in Haus und Garten, die WFB mit neuer Bepflanzung ausgestattet. Dabei wurden die Kübel vor dem Haupthaus sowie das Atrium der Tagesförderstätte begrünt. Die Kita hat einen eigenen Barfußpfad bekommen.