Aktuell

Hohe Vermittlungsquote von Werkstattbeschäftigten über das „Budget für Arbeit“ in den allgemeinen Arbeitsmarkt – Besuch eines Teilnehmers auf seiner neuen Arbeitsstelle

Anlässlich der 31. Vermittlung eines Werkstattbeschäftigten zum Anfang des Jahres 2018 in ein reguläres Arbeitsverhältnis lud in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration am Freitag, 19. Januar 2018, in die integrative Kindertagesstätte Büdesheim ein. Dort arbeitet Tim Nitschker, ehemaliger Werkstattbeschäftigter, seit Anfang des Jahres im Rahmen des „Budgets für Arbeit“.

Zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Bingen, Thomas Feser, und der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mainz, Heike Strack, besuchte ihn Michael Huber, Geschäftsführer der in.betrieb gGmbH, um über seine ersten Erfahrungen in der Kita und seinen Werdegang zu sprechen.

Tim Nitschker nahm zuvor am 9-monatigen Lehrgang „Praktiker*in in sozialen Einrichtungen“ teil, der von in.betrieb gGmbH in Zusammenarbeit mit der IHK für Rheinhessen entwickelt und 2015/2016 erstmals angeboten wurde. Im Oktober letzten Jahres hielt er dann sein Abschlusszertifikat in den Händen. „Ich bin froh, dass das mit dem Lehrgang so schön geklappt hat und ich dadurch jetzt die Chance habe, auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten“, sagt Tim Nitschker.

Mit der modellhaften Einführung des „Budgets für Arbeit“ im Jahr 2007 in Rheinland-Pfalz ergaben sich für die Beschäftigten der in.betrieb (ehemals WFB Mainz) neue Möglichkeiten der Vermittlung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. „Mit dem „Budget für Arbeit“ wurde für viele Menschen eine Alternative zu einer geförderten Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen geschaffen. Die Budgetnehmer*innen nehmen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf, werden tariflich entlohnt und sind – außer in der Arbeitslosenversicherung – sozial versichert. Sie haben den gleichen Arbeitnehmerstatus wie ihre nicht behinderten Kolleginnen und Kollegen. Ich sehe darin einen wichtigen Schritt in Richtung einer gelebten Inklusion“, sagt Heike Strack. Im Schnitt fanden darüber in den letzten 10 Jahren fast jährlich drei Beschäftigte eine Arbeitsstelle außerhalb der Werkstatt. Damit kann in.betrieb gGmbH eine sehr gute Vermittlungsquote aufweisen.

Neben dem Ausbau qualifizierter Weiterbildungsangebote für Menschen mit Behinderung in der Werkstatt verdankt in.betrieb gGmbH das gute Gelingen dabei auch einer zunehmenden Offenheit von externen Einrichtungen und Unternehmen für diesen Personenkreis. Insbesondere die Stadt Bingen entwickelt sich hier zu einem kontinuierlichen Kooperationspartner. „Wir freuen uns sehr über diese stetige Zusammenarbeit. Unsere gezielten Qualifizierungsmaßnahmen münden dann in einen vollen Erfolg, wenn die Teilnehmer*innen eine Anstellung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden. Insofern hoffen wir auch auf weitere Bereitschaft von außerhalb“, sagt Michael Huber. „Nach meinem Selbstverständnis für den Aufgabenbereich einer Kommune sind wir hier gefordert und die Stadt Bingen zeigt mit der Kooperation Verantwortung für diese gesellschaftliche Aufgabe. Persönlich bin ich froh und dankbar, dass wir mit so nachhaltigem Erfolg dieses Projekt unterstützen können“, fügt Oberbürgermeister Thomas Feser hinzu.

Ludwig Office und magnetoplan spenden interaktives Whiteboard an mittendr.in gGmbH

Die AZ-Weihnachtsspenden-Aktion "Leser helfen" im Winter 2016 hat Ludwig Office und ihr Partnerunternehmen magnetoplan auf die Idee gebracht, ein interaktives Whiteboard an mittendr.in gGmbH zu spenden. Die Tagesförderstätte ist das Tochterunternehmen der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration in Mainz-Hechtsheim.

Das rheinhessische Unternehmen für Bürobedarf möchte sein soziales Engagement regional ansässigen, sozialen Einrichtungen zukommen lassen. Als sie von dem Bedarf eines interaktiven Whiteboards der Tagesförderstätte im AZ-Artikel zur Weihnachtsaktion 2016 erfuhren, entschieden sie sich für diese großzügige Spende.
"Das Whiteboard ermöglicht uns im Rahmen unserer Förderangebote auf die individuellen Fähigkeiten der Betreuten einzugehen - und das auf moderne, interaktive Art und Weise", erklärt Sabine Liebschner, Bereichsleitung Tagesförderstätte.

Das interaktive Whiteboard von magnetoplan dient zahlreichen Bildungsaktivitäten der Betreuten. Sie können zum Beispiel Leseübungen durchführen, die die Aussprache einzelner Worte verfeinern, oder andere kognitive Fertigkeiten trainieren. Das interaktive Whiteboard ist höhenverstellbar und mit dem Rollstuhl unterfahrbar. Die emaillierte Bauweise ermöglicht eine robuste und extra gesicherte Anwendung mit Stift. Seit der Spendenübergabe im Oktober 2017 wird es von vielen Betreuten begeistert genutzt.

Dr. Engelbert Günster liest bei in.betrieb

Am Montag, 11. Dezember 2017, wurde die Tradition fortgesetzt, Dr. Engelbert Günster, Präsident der IHK Rheinhessen, bei in.betrieb zur Weihnachtsvorlesestunde zu begrüßen. Gemeinsam mit Frau Ursula Weinert und Herrn Huber hat er "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens vorgelesen. Die Vorlesestunde war gut besucht und hat allen Beschäftigten gut gefallen. Wir danken Dr. Günster für seine Zeit und die schöne Geschichte, die er vorgelesen hat.

100%-erneuerbar-Verein spendet 1.000 Euro

Am Dienstag, 21. November 2017, überreichte der 100%-erneuerbar-Verein in.betrieb einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro.

Damit ist in.betrieb eine von sieben gemeinnützigen Organisationen, die von der insgesamt 41.000 Euro hohen Spendensumme profitiert. Mit dem Geld soll vor allem der Berufsbildungsbereich mit neuer Technologie ausgestattet werden.

Foto: 100%-Verein/Sämmer

Japanische Delegation zu Gast bei in.betrieb

Am Freitag, den 17. November 2017 war eine Delegation aus Fachkräften aus Japan mit dem Schwerpunkt „Inklusive Pädagogik und diversitätsbewusste Jugendarbeit“ bei in.betrieb in Nieder-Olm.

Neben dem Gesamtunternehmen haben wir die Kita, den Berufsbildungsbereich, die Schreinerei als Arbeitsbereich sowie das Ambulante Wohnen vorgestellt, zu dem jeweils Vertreter*innen der Bereiche da waren und auch Erfahrungsberichte von Beschäftigten bzw. Klientinnen/Klienten geboten wurden.

Sie waren sehr beeindruckt von dem Angebot der in.betrieb und haben neben dem theoretischen Input auch viel sehen und erfahren können.

Klaus Hafner liest Umweltgeschichten im Rahmen von "Mainz liest bunt"

Am Freitag, 17. November 2017, war der Mainz 05-Stadionsprecher Herr Klaus Hafner im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags 2017 - Mainz liest bunt - zu Besuch bei in.betrieb und hat passend zum Motto "Geschichten über den blauen Planeten" zum Thema Umweltschutz vorgelesen.

Zusammen mit der Beschäftigten Frau Ruth Sartor und dem Geschäftsführer Herr Michael Huber wurde der schwierige Zugang zu Wasser in Afrika, die Rodung von Wäldern, Meeresverschmutzung und Ausrottung von Tierarten thematisiert. Die Vorlesestunde war ein voller Erfolg und wir danken Herrn Klaus Hafner für sein großes Engagement.