Aktuell

Aktion Ballsport "Willkommen im Fußball"

Am Samstag, 24. Juni 2017, fand auf der Bezirkssportanlage in Mainz-Hechtsheim der Aktionstag "Willkommen im Fußball" vom 1. FSV Mainz 05, dem FC Ente Bagdad und der Stiftung Juvente in Zusammenarbeit mit dem Südwestdeutschen Fußballverband und in.betrieb statt. Viele unserer Beschäftigten waren dabei und haben bei der Ballolympiade mitgemacht oder den Klängen der eab1-Band gelauscht und kulinarisches Essen probiert. Als Höhepunkt des Tages hat eine Promi-Elf gegen Ente Bagdad, einigen Flüchtlingen und unseren Beschäftigten gespielt und haushoch verloren. Der Erlös der Veranstaltung kommt uns zugute. Wir danken allen Beteiligten für ihr großes Engagement!

Aktion Tagwerk "Dein Tag für Afrika" bei in.betrieb

Am Dienstag, 20. Juni 2017, fand der Aktionstag der Aktion Tagwerk "Dein Tag für Afrika" statt. Dabei handelt es sich um eine bundesweite Kampagne, bei der Schüler*innen jeden Alters und aller Schulformen statt zur Schule arbeiten gehen und ihren Lohn Bildungsprojekten in Afrika spenden. Im Zuge dessen unterstützen uns  Frau Juliane Ott in der Aktenvernichtung in Mainz und Frau Marie Lukas in der Wäscherei in Nieder-Olm. Wir danken beiden für ihren großen Einsatz!

in.betrieb beim Schulfest der Liesel-Metten-Schule

Am Samstag, 13. Mai 2017, waren wir mit einem Infostand beim Schulfest der Liesel-Metten-Schule in Nieder-Olm vertreten. Unter dem Motto "Rapunzel trifft Superhelden" wurde den Schüler*innen und ihren Angehörigen jede Menge Action geboten. Auf der Infomeile konnten wir viele Eltern und Angehörige über unsere Angebote sowie die Stiftung Tausendgut beraten.

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Am Freitag, 5. Mai 2017, fand der jährliche Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Mainz statt. Unter dem Motto: „Wie können wir uns in Mainz barrierefrei verständigen?“ wurde den Gästen auf dem Tritonplatz viel geboten. Auch unsere eaB1-Band und Tanzgruppe waren dabei und konnten mit ihren Auftritten das Publikum begeistern.

15 Jahre Standort Nieder-Olm

Vor 15 Jahren begann eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält: Anfang Mai 2002 eröffnete die damalige WFB Fertigung & Service (heute in.betrieb gGmbH) mit Hauptsitz in Mainz ihren neu errichteten Standort Nieder-Olm. Am 4. Mai 2017 wurde dieses Jubiläum gebührend gefeiert. Auch der Stadtbürgermeister von Nieder-Olm Dieter Kuhl nahm an dieser Feierlichkeit teil und sprach seine Glückwünsche aus. 

In dem Gebäude am Neuberg, das sich durch offene Architektur und ansprechende Raumatmosphäre auszeichnet, finden rund 240 Menschen mit geistiger Behinderung vielfältige Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten.

Mit den modernen Werkstätten konnte die damalige WFB ihr Angebot deutlich stärken und erweitern. In der Großwäscherei, der Metall- und Holzbearbeitung und weiteren Werkstätten erbringen Menschen mit Behinderung begehrte Dienstleistungen für Unternehmen. Die Autowaschanlage mit Fahrzeugpflege per Hand ist bei Privatleuten, Unternehmen und Verwaltungen so begehrt, dass Termine lange im Voraus gebucht werden müssen.

Eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Sozialunternehmens spielt der Berufsbildungsbereich, der zum größten Teil in Nieder-Olm angesiedelt ist. In großzügigen, zeitgemäß ausgestatteten Räumen und Lehrwerkstätten profitieren Schulabgänger*innen von einer passgenauen Vorbereitung für die Berufswelt.

Die Entwicklung der Werkstatt für behinderte Menschen hin zu einem vielseitigen Bildungsunternehmen wird in Nieder-Olm deutlich sichtbar. Innovative Angebote wie die IHK-zertifizierte Qualifizierung „Praktiker*in in sozialen Einrichtungen“ ermöglichen den Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Staatssekretärin Daniela Schmitt (MWVLW) im Gespräch über die Rolle der Werkstatt für die Wirtschaft

Am Montag, 10. April 2017, besuchte Staatssekretärin Daniela Schmitt vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau die in.betrieb gGmbH. Im Werkstatt-Bereich informierte sie sich über die Dienstleistungen, die Menschen mit Behinderung dort erbringen. 

In einer anschließenden Gesprächsrunde ging es unter anderem darum, was die Digitalisierung der Wirtschaft für die Werkstätten bedeutet. Wie können einfache Arbeiten, auf die Menschen mit höherem Unterstützungsbedarf qualifiziert werden, erhalten bleiben? Wie kann eine Werkstatt für behinderte Menschen, die sich wie in.betrieb u.a. auf Einfacharbeitsplätze spezialisiert hat, der Verlagerung solcher Arbeiten auf Roboter entgegenwirken? „Die Digitalisierung birgt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Die Menschen, die bei uns arbeiten, dürfen deshalb von der Politik nicht vergessen werden“, erklärt in.betrieb-Geschäftsführer Michael Huber. „Umso mehr freuen wir uns über das Interesse von Staatssekretärin Schmitt an diesem Thema.“

Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Gesprächsrunde waren die Chancen für Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Das Budget für Arbeit beispielsweise soll die Teilhabe am Arbeitsleben erleichtern, auch für Arbeitgeber*innen: Bei der Einstellung von Werkstattbeschäftigten erhalten diese einen nicht unerheblichen Lohnkostenzuschuss. Praktikumsplätze sind ebenfalls ein idealer Einstieg in den Arbeitsmarkt. Arbeitgeber*innen werden dabei von den Integrationsfachleuten von in.betrieb unterstützt, was nach wie vor nicht ausreichend bekannt ist. Auch hierfür sensibilisierte Michael Huber die Staatssekretärin.